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Herzlich Willkommen in der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Ottweiler-Fürth

50 Jahre St. Elisabeth in Lautenbach

Am 19. Juni 1971 wurde in Lautenbach die neue St. Elisabeth-Kirche von Bischof Dr. Bernhard Stein geweiht.  Dies wäre natürlich schon im letzten Jahr ein Anlass zum Feiern gewesen. Doch die Pandemie hat vieles in den Hintergrund gedrängt. Deshalb feiert die Gemeinde in diesem Jahr an Fronleichnam nach der Prozession, die um 9.30 Uhr beginnt, ab 11.00 Uhr rund um die Kirche nach.

Der ungewöhnliche, sechseckige Kirchenbau, vom Trierer Architekten Karl Peter Böhr entworfen, thront schützend als „Zelt Gottes“ über dem Ort Lautenbach. 
Siebzehn Meter hoch spannt sich das schiefergedeckte Zeltdach über den offenen, erstaunlich großen Kirchenraum. Nichts behindert die Sicht. Die Gemeinde versammelt sich im Halbkreis um den, trotz allem, in üblicher Weise „geosteten“ Altarraum. Dennoch bleibt die geheimnisvoll schummerige Atmosphäre des „Heiligen Zeltes“ erhalten, in dem nur die Morgen- und die Abendsonne die in rot und orange gehalten Glaselemente der Betonfenster feurig glühen lässt.
Auch der Standort der Kirche ist nicht ohne Symbolgehalt. Der „Weiselstein“, eine Erhebung inmitten des Talkessels, in den das Dorf sich schmiegt, hatte offenbar schon in vorchristlicher Zeit eine eigene Bedeutung für die damaligen, wohl römischen Bewohner. So wurde bereits 1908 ein kleiner Friedhof mit acht römischen Urnen sowie diversen weiteren Artefakten entdeckt.

Die Inneneinrichtung ist, dem Gesamtcharakter entsprechend, spartanisch gehalten, lenkt durch die intensive Farbgestaltung von Kreuzigungsgruppe, Tabernakel und Kreuzwegstationen den Blick aufs Wesentliche und lässt andererseits viel Spielraum bei der dekorativen Ausgestaltung der liturgisch geprägten Zeiten. Es dominieren die Farben rot und blau. 
Die linke „Ecke“ neben dem Altarraum ist der Gottesmutter geweiht, während rechts die Patronin der Kirche, die Heilige Elisabeth von Thüringen, über die Gemeinde wacht.
Im Oktober 1992 konnte schließlich die erste „echte“ Orgel eingeweiht werden – eine Serienorgel Modell H (Opus 5834) der Firma Walker Orgelbau aus dem Jahr 1986. Die Gemeinde konnte das Instrument, das vorher als Interimsorgel in der Kirche Herz Jesu in Saarbrücken stand, für 47.000 DM erwerben.
Der „Glockenturm“, in dem die beiden Glocken ursprünglich gut sichtbar und dekorativ in zwei offen Fenstern hingen, erinnerte ursprünglich an die frei hängenden Geläute südländischer Kirchen. Leider mussten die Glocken 2009 aus Sicherheitsgründen eingehaust werden, wodurch nicht nur der schlichten, schlanken „Glockenwand“ jede Ästhetik genommen, sondern auch der Klang der Glocken stark beeinträchtigt wurde. Das Läuten ist, wie viele  Lautenbacher bedauern, nicht mehr im gesamten Ort zu hören.
Erstaunlich ist aus heutiger Sicht die Tatsache, dass, wie die Festschrift von 1971 berichtet, die Kirche bis zum Tag der Weihe völlig schuldenfrei und unter Verausgabung von lediglich 500.000 DM fertiggestellt werden konnte. Dies ist nicht zuletzt der Einsatzfreude der Lautenbacher Katholiken zu verdanken, die nicht nur die benötigten Grundstücke und Bruchsteine zur Verfügung gestellt, sondern auch unermüdlich gespendet und vor allem selbst Hand angelegt hatten. Dies geschieht noch heute. So werden Kirchengebäude und Außenanlagen noch immer in ehrenamtlicher Arbeit gepflegt.  
Die Gottesdienste in der Lautenbacher Kirche sind jedoch etwas seltener geworden. So finden in der Regel im Monat eine Vorabendmesse (2.Samstag) und ein Hochamt (4. Sonntag) statt. Zur Werktagsmesse kann aber noch jede Woche (mittwochs) eingeladen werden.
 

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Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Wie Sie den Menschen in der Ukraine helfen können

Entsetzliches Leid ist über die Menschen in der Ukraine gekommen. Hunderttausende mussten ihre Heimat verlassen und in den Westen fliehen. Auch bei uns in Ottweiler sind Menschen aus der Ukraine eingetroffen. Wir Christen in Ottweiler können beten. Und wir können helfen. Wie Sie den Menschen in der Ukraine helfen können erfahren Sie hier.

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