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Herzlich Willkommen in der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Ottweiler-Fürth

Silvia Pfundstein wird neue Gemeindereferentin in unserer Pfarreiengemeinschaft

„Religionspädagogik ist meine Herzenssache“

Für andere Menschen da sein und sie seelsorglich begleiten – diesen Wunsch hegte Silvia Pfundstein bereits während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester am Brüderkrankenhaus in Trier. Der Gedanke, Gemeindereferentin werden zu wollen, verstärkte sich während ihrer späteren Tätigkeit in einem Hospiz in St. Wendel. Doch zunächst stand für die heute 42-Jährige die Familiengründung an erster Stelle.

„Ich bin von klein auf katholisch sozialisiert und ehrenamtlich sehr aktiv in meiner Heimatpfarrei Herz Jesu in Rückweiler“, sagt Pfundstein. Ihre Erfahrung aus ihrem Engagement etwa als Wortgottesdienst-Leiterin, im Pfarrgemeinderat und vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit seien eine gute Vorbereitung für die neue Aufgabe gewesen. 2015 ist es so weit: Pfundstein beginnt im Würzburger Fernkurs Theologie und Religionspädagogik zu studieren. Diese Zeit wurde pastoral-praktisch und spirituell vom Bistum Trier begleitet. „Mit 35 lernt man anders als mit 20, aber man lernt auch bewusster und weiß genauer, was man erreichen möchte“, blickt sie auf die anspruchsvolle Studienzeit zurück. Am Beruf der Gemeindereferentin gefallen ihr besonders die Flexibilität und die großen Möglichkeiten, die das Einsatzgebiet böten. „Der Beruf übergreift alle Lebensbereiche des Menschen. Wo sonst gibt es so etwas?“

Nach abgeschlossenem Studium absolviert Silvia Pfundstein ab 2019 ihr berufspraktisches Jahr in der Pfarreiengemeinschaft Oberthal-Namborn, dem sich eine zweijährige Phase als Gemeindeassistentin in der Pfarreiengemeinschaft Ottweiler-Fürth anschließt. Hier wird sie auch nach der offiziellen Beauftragung bleiben. „Mir gefällt hier vor Ort die lebendige Ökumene. Diese ist mir auch sehr wichtig“, sagt die 42-Jährige, die sich darüber hinaus in der Pfarreiengemeinschaft vor allem um die Themen Kinder, Familie und Frauen kümmern wird. Für die Kommunion- und Firmvorbereitung ist sie verantwortlich. An der Gemeinschaftsschule Türkismühle gibt sie zudem Religionsunterricht. Da fügt es sich gut, dass sie während des Studiums ihre Leidenschaft für die Religionspädagogik entdeckt hat: „Das ist meine Herzenssache, dafür brenne ich. Ich mag es, religiöse Themen so aufzubereiten, dass Kinder sie verstehen und ihnen gleichzeitig nichts übergestülpt wird“, sagt sie. Ihr gehe es darum, die Kinder mit ihren Möglichkeiten, ihrem Wissens- und Entwicklungsstand einzubeziehen. „Dafür muss man sich auch mit der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen beschäftigen“, sagt Pfundstein. Das bedeute auch, sich mit digitalen Medien auszukennen und diese in die Jugendarbeit mit einzubeziehen.

Dass die Kirche aufgrund ihrer Skandale gesellschaftlich einen schwierigen Stand hat, erlebt auch Silvia Pfundstein in ihrem Alltag: „Natürlich werde ich mit der Thematik konfrontiert und werde gefragt: Warum machst Du das hauptberuflich?“. Für sie steht jedoch fest: „Kirche ist mehr als die Institution; es sind vor allem die Menschen, die die Botschaft weitertragen. Und wir haben eine Message, die einmalig ist. Wir haben Jesus als Vorbild und den Auftrag, ihm nachzufolgen.“ Es gelte die Werte, für die Jesus eingetreten ist, weiterzuführen: „Solidarität, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit, Integrität, die unbedingte Annahme des anderen“, zählt sie auf, „die Menschen stehen im Mittelpunkt, so wie sie sind. Das finde ich nirgendwo anders als im Christentum.“

Am 3. September wird sie gemeinsam mit drei weiteren Gemeindereferentinnen, einem Gemeindereferenten sowie einer Pastoralreferentin und einem Pastoralreferenten im Rahmen eines Gottesdiensts um 9 Uhr im Trierer Dom von Weihbischof Robert Brahm offiziell als Gemeindereferentin beauftragt.
Zurzeit arbeiten 263 Gemeindereferentinnen und -referenten sowie 203 Pastoralreferentinnen und -referenten mit den Menschen in Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Dekanaten und Pastoralen Räumen des Bistums; sie engagieren sich für Kinder und Jugendliche, helfen Eltern bei der Weitergabe des Glaubens an die junge Generation, teilen sich weitere pastorale Aufgaben mit den Pfarrern und unterstützen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren verschiedenen Aufgaben.

(Text: Ute Kirch, Bistum Trier)
 

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