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Herzlich Willkommen in der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Ottweiler-Fürth

Weihbischof Robert Brahm in Ottweiler

Ein würdevolles Gedenken an Pater Otto

„Verbum Christi vobiscum“ („Das Wort Christi sei mit Euch“) heißt der Wahlspruch, den Domvikar Robert Brahm bei seiner Ernennung zum Weihbischof im Dezember 2003 über seinen Dienst stellte. Dieses Wort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä kann auch als Überschrift über dem Leben von Pater Otto stehen, zu dessen ersten Todestag am 12. Mai der Weihbischof, der zugleich auch Bischofsvikar des Visitationsbezirks Saarbrücken ist, nach Ottweiler gekommen war. Gemeinsam mit Pfarrer Pater Roberto Alda SVD, dem Hausoberen der Steyler Missionare in St. Wendel Pater Heinz Schneider SVD und mit Diakon Peter Munkes, dem langjährigen Wegbegleiter von Pater Otto in der Pastoral der Pfarreiengemeinschaft und begleitet mit einfühlsamem Orgelspiel und Gesang des Organisten Franz Schloder, feierte Weihbischof Robert Brahm mit der Gemeinde das Requiem zum Jahrgedächtnis in Maria Geburt.

Paulus, der Völkerapostel, war dem Steyler Missionar Otto Kutka ein lebenslanges Vorbild. Das Wort Christi zu den Menschen bringen entsprach nicht nur dem zentralen Anliegen seines Ordens, der Gesellschaft des Göttlichen Wortes, sondern lag ihm auch persönlich am Herzen. Das war nicht immer einfach und lief weiß Gott auch nicht reibungslos ab, wie der Rückblick auf seine erste Zeit in Papua-Neuguinea zeigt. Als er dort im Mai 1975 seinen Missionsdienst begann, erfuhr er schon bald aufgrund der vielen unterschiedlichen Sprachen und Stämme mit ihren Unruhen und Kämpfen etliche Schwierigkeiten. Dazu kam die Aufbruchsstimmung durch die am 16. September 1975 erlangte Unabhängigkeit von Australien. Das waren herausfordernde Jahre für Pater Otto, in denen er mit der Friedensbotschaft des Evangeliums auf große Schwierigkeiten, auch auf Ablehnung stieß. Er selbst hatte gesagt, dass er sich in dieser Zeit als „Ersatz-Rad“ erfahren hatte, das in verschiedenen Pfarreien eingesetzt wurde. Durch diese dem Ordensgehorsam geschuldete Verfügbarkeit lernte er viel über die unterschiedlichen pastoralen Leitungsstile und Priesterbilder, was ihm sehr hilfreich bei seiner weiteren Tätigkeit war, auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahre 2004.

Seine große Erfahrung und Begeisterung für die Pastoralarbeit mit den Menschen fand in seiner Bitte, wieder in einer Pfarrei arbeiten zu können, in dem Angebot der Pfarreiengemeinschaft Ottweiler-Fürth seine Erfüllung, in der er mit Begeisterung ab dem 5. August 2007 wirkte. Mehr als zwölf Jahre waren den Menschen in Ottweiler mit Pater Otto geschenkt, innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus. Die Arbeit in der Ökumene war ihm wichtig als eine Brücke zu Menschen anderer Ausdrucksformen des Glaubens und Überzeugungen, wobei er das Gemeinsame suchte und unterstützte. Mit großer Dankbarkeit blicken die Christen in Ottweiler auf die Zeit mit Pater Otto zurück. Dankbar ist auch die Pfarreiengemeinschaft für die Ehrerweisung, die Pater Otto durch den würdevollen Gottesdienst des Weihbischofs in Ottweiler zuteilwurde. (hwb)

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Bischof Ackermann gratuliert Kommunionkindern und dankt Pfarreien für Einsatz

Glückwünsche an die Kommunionkinder

Trier/Koblenz/Saarbrücken – 9.100 Glückwunschkarten von Bischof Dr. Stephan Ackermann erreichen in diesen Tagen die Kommunionkinder im Bistum Trier. Darin gratuliert er den Kindern herzlich zu ihrem besonderen Festtag und segnet sie, ihre Familien und Freunde. Jesus habe Kranke geheilt, Menschen froh gemacht, ihnen geholfen, wenn sie nicht weiter wussten, und ihnen vor allem von Gott erzählt, der sie liebe und beschütze, erklärt der Trierer Bischof auf der Grußkarte. „Heute schenkt sich Jesus dir selbst – in dem Brot, das du empfängst. Er schenkt dir damit seine Liebe und seine Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft mit Jesus kann dir Kraft geben. Dann kannst du seinem Beispiel folgen und seine Liebe an andere weiterschenken.“

Während im vergangenen Jahr 7.600 Glückwunschkarten von den Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien bestellt worden waren, stieg die Zahl in diesem Jahr auf 9.100. In einem Begleitschreiben an die Seelsorgerinnen und Seelsorger danken im Namen des Bischofs Ulrich Stinner, Leiter der Abteilung Pastorale Grundaufgaben im Bischöflichen Generalvikariat Trier, und Anna Werle, Referentin für Verkündigung und Ökumene, herzlich für deren Engagement in der Kommunionsvorbereitung. Die Pandemie bestimme leider auch im Jahr 2021 mit all ihren Belastungen und Einschränkungen das Leben – auch in der Ausübung des Glaubens. Deshalb gelte den Teams vor Ort ein besonders herzlicher Dank für ihren Ideenreichtum und ihre kreative Umsetzung der Kommunionsfeiern für die Kinder und ihre Familien.

(Simone Bastreri/Bistum Trier)

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